Interview mit einem... Künstler

Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 07.02.2011 18:42
von Athena | 3.466 Beiträge

Gerhard Hillmayr



Kontakt: gerhard@hillmayr.com
Homepage: www.hillmayr.com

Vita
1948 geboren in Reutlingen, aufgewachsen in Rottenburg/N.
1971-76 Illustration und Graphik-Design Studium (AIS) in Vancouver/Kanada.
1975-79 Künstlerische Weiterbildung bei Alan W. Edwards (FCA), Vancouver und Rex Brandt (AWS), Kalifornien sowie Teilnahme an den Workshops der "Federation of Canadian Artists".
1976-80 Mitglied der "Federation of Canadian Artists".
1980 Rückkehr nach Deutschland
Freischaffend tätig in Wolpertswende/Mochenwangen als Aquarellist, Graphik Designer, Illustrator, Kursleiter und Autor mehrerer Aquarellbücher. 1985-87 Dozent an der Freien Kunstschule Ravensburg, danach an den Volkshochschulen Ravensburg, Weingarten und Friedrichshafen, seit 1992 Leiter von privaten Malkursen und -reisen.
Ausstellungen:
Seit 1976 in Galerien und öffentlichen Einrichtungen in Kanada, USA, Schweiz und Deutschland. Teilnahme an verschiedenen jurierten Ausstellungen. 2002 Kreiskunstausstellung Landkreis Ravensburg; 2004 im KUBIZ Unterhaching; 2006 Rathaus Immenstaad; 2007 HV-Bank Ravensburg; 2008 Galerie Burkarthof Neukirch-Egnach, Schweiz
Publikationen:
19 Bücher zum Thema Aquarellmalen sind im Englisch Verlag, Wiesbaden erschienen.


Hallo Herr Hillmayr,
vielen Dank erstmal für Ihre Zeit, mit uns ein Interview zu machen, wir freuen uns darüber sehr und hoffen, dass Sie dabei genauso viel Spaß und Interessante Momente haben wie wir.

1) Herr Hillmayr, ich entnehme aus Ihrem Text auf der Homepage, dass Sie kein Freund üppiger Effekte und umfangreicher Details sind. Ist das heute noch so oder haben Sie inzwischen neue Wege für sich entdecken können, ein Bild zu gestalten?


Zuerst möchte ich mich für Ihr Interesse an meiner Arbeit bedanken.
Zu Ihrer Frage: Im Prinzip hat sich an meinen Zielen und meinem Anspruch nichts geändert. Das Aquarell ist zwar nicht sonderlich im Trend der aktuellen Kunst, aber mich fasziniert die große Herausforderung dieses Mediums. Natürlich sollte man sich nie zu sehr von Regeln einschränken lassen, aber da die technischen Möglichkeiten des Aquarells begrenzt sind, zählen aufwändige Malweisen und üppige Effekte nicht unbedingt zu seinen Stärken. Ein gutes Bild erkennt man nicht zuletzt daran, wie wirkungsvoll und originell die verwendeten Mittel eingesetzt wurden. Beim Aquarell sind das unbestritten Transparenz und Spontaneität. Werden Aquarellfarben zu dicht aufgetragen und mit dem Anspruch der naturgetreuen Darstellung zu sehr überarbeitet, gehen diese Attribute verloren. Der Reiz liegt also in der Reduktion und der damit unwillkürlich verbundenen Bildidee, nicht bei technischen Spielereien. Darin finde ich meine Motivation, selbstverständlich beinhaltet das immer auch die Suche nach neuen Wegen oder besser gesagt neuen Ideen.

2) Sie schreiben, dass es Ihnen nicht um das Abmalen geht, wenn Sie in der Natur malen. Verstehe ich das dann richtig, dass Sie mehr nach dem Gefühl malen? Wie würden Sie dabei Ihren Stil beschreiben, wenn man Sie danach fragen würde? Gibt es für Sie so etwas wie ein Spagat zwischen realistischer und fantasievoller Malerei?

Das Abmalen der Natur reizt mich nicht und der soeben beschriebene Anspruch ermöglicht mir dies auch gar nicht. Es ist genau dieser Spagat zwischen realistischer und freier Malerei, der die Sache so spannend macht. Ein Aquarell ist das Resultat dessen, was das Auge sieht beziehungsweise die Sinne empfinden. Die Natur vor uns und unser inneres Motiv sind zwei Welten und doch lassen sie sich vereinen. Was zunächst wie ein Kompromiss klingt, ist genau das Gegenteil - ein gutes Aquarell braucht beides, aufschlussreiche Bildzeichen und intuitive Interpretation. Naturgetreue Abbildungen sind langweilig und willkürlichen Farbspielen fehlt die Tiefe. Die Kunst des Malens besteht im Ausloten der Grenzen, ein nie endender aber spannender Prozess.

3) Ich habe eben Ihre Fotos entdeckt auf Ihrer Seite, Provence, Toskana, Türkei, schöne Motive. Gab es für Sie da schon mal einen Augenblick, wo Sie aus einer Stimmung heraus ein Bild lieber in einen ganz anderen Stil umgesetzt hätten, z.b. detaillierter, um wirklich jeden schönen Eindruck aufs Papier zu bekommen?

Diese Entscheidungen stehen fast vor jedem Bild, man sucht Ideen der Interpretation und überlegt sich eine eindrucksvolle Bildgestaltung. Mein Weg, eine Stimmung eindrücklich aufs Papier zu bekommen, geht allerdings nie über das Detail, obwohl es manchmal schon verlockend ist. Erliegt man dieser Versuchung, endet es, zumindest für mich, immer in Enttäuschung. Kreative Bildideen zu gestalten, das Motiv zu vereinfachen und so den schönen Eindruck treffender zu reflektieren, als unzählige Details dies jemals könnten, das ist für mich erstrebenswert.

4) Malreisen, ein Traum jedes Künstlers. Wir sind neugierig, wie müssen wir uns Ihre vorstellen, wann wird gemalt und wie schnell rutschen die meisten Ihrer Teilnehmer in die Stimmung vor Ort hinein? Erzählen Sie ruhig. ;-)

Schon die „Alten Meister“ haben gerne auf Reisen gemalt, man sieht und erlebt Neues, unbekannte Motive, interessante Menschen und Kulturen. Außerdem ist man weg vom Alltag und kann sich voll und ganz auf das Malen konzentrieren und unbeeinflusst kreativ sein. In der Regel arbeiten wir täglich von 9 Uhr bis zirka 17.30 Uhr, meines Erachtens braucht Kreativität einen geregelten Zeitrahmen, vor allem in der Gruppe. Für viele Teilnehmer ist es zunächst schon etwas ungewohnt, den ganzen Tag zu malen. Ich lege Wert auf kleine Gruppen, so entwickelt sich schnell eine harmonische Gruppendynamik, die Hemmungen löst und zu erstaunlicher Kreativität beflügelt. Ein nicht zu unterschätzender Teil ist das gemeinsame Essen und das abendliche Zusammensein, im Austausch mit Gleichgesinnten entwickeln sich Impulse für die künstlerische Entwicklung. Malen ist aber nicht alles. Wenn man in einem interessanten Land und Ort ist, sollte man auch etwas davon erleben, Menschen begegnen und typische Dinge sehen. Meine Kursziele sind nicht Touristenzentren oder große Hotels, in der Regel sind wir landestypisch untergebracht. In der Türkei malen wir unter anderem auf einem sehr ursprünglichen Markt, in Marokko haben wir abseits jeglicher Touristenpfade in Berberdörfer des Hohen Atlas gemalt und in der Provence waren wir spontan zu einem Empfang der Kirchengemeinde eingeladen. Wenn einer eine Malreise tut, der kann nicht nur erzählen, der ist immer auch näher am Geschehen als der normale Tourist.

5) Bücher haben Sie schon viele rausgebracht, eine stolze Reihe, in der Sie Ihre Techniken erklären und demonstrieren.
Gibt es sowas wie ein Lieblingsband? Wie müssen wir uns überhaupt die Arbeiten an einem Buch vorstellen?


Das ist richtig, in einem Zeitraum von fast zwanzig Jahren habe ich ebenso viele Bücher geschrieben und viele Artikel in Zeitschriften wie beispielsweise „Palette & Zeichenstift“ veröffentlicht. Das ist zunächst mal sehr viel Arbeit, aber es macht auch Freude. Nicht selten habe ich bis spät in die Nacht und am Wochenende gearbeitet, denn ein oftmals enger Zeitrahmen musste eingehalten werden und die Maltermine oder sonstige Auftragsarbeiten ließen sich ja auch nicht ohne Weiteres verschieben. Parallel zu meinen Kursen und Reisen, die ich fast alle selbst organisiere, war ich früher auch als Illustrator und Designer tätig. Solange die Arbeit Spass macht, ist das kein Problem. Wenn dann aber kreative und didaktische Freiräume eng werden, ist es Zeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren und so schreibe ich zur Zeit keine neuen Bücher mehr. Mein Lieblingsband war immer der zuletzt erschienene, das wäre momentan „Aquarellmalerei - Wege zum spontanen Ausdruck“. Aber es ist nicht so, dass ich nur meine Bücher anschaue, ich bin schon seit meinem Studium in Kanada ein Fan von englischen Aquarellbüchern und davon gibt es viele und gute, nicht nur die super realistischen, speziell in angelsächsischen Ländern floriert eine sehr lebendige und kreative Aquarellszene.

6) Sie bieten auf Ihrer Homepage eine sehr interessante Staffelei an, die sitzend und stehend benutzt werden kann.
Stammt diese Idee aus eigener Hand und malen Sie selbst daran?


Die „Staffelette“, wie ich meine Staffelei nenne, hat eine lange Entwicklung hinter sich. Früher malte ich auf dem Boden oder auf einem kleinen Stuhl sitzend. Gezwungen durch Rückenprobleme musste ich mich anders orientieren und suchte nach einer geeigneten Lösung. Die im Handel angebotenen Staffeleien sind für die Aquarellmalerei nicht geeignet. In den USA fand ich Aquarellstative die entweder zu schwer, unhandlich oder zu teuer waren und so fing ich an zu basteln, bis ich zufällig einen Fachmann fand, der meine Ideen weiterentwickelte und die von mir angebotene „Staffelette“ heute in kleinen Serien von Hand baut. Wie so oft wird aus der Not eine Tugend, und so kann ich es mir heute nicht mehr vorstellen, ohne meine „Staffelette“ unterwegs zu sein. An der Staffelei stehend kann man sich frei bewegen, hat eine bessere Sicht auf das Motiv und wenn ein Auto kommt, schnappe ich mit einem Griff meine “Staffelette“ und ich bin aus dem Weg.

7) Wie sieht es bei Ihnen zur Zeit aus? Werden wir Sie demnächst irgendwo sehen oder lesen können?

Das Jahr ist bereits wieder voll mit Terminen bevor es richtig begonnen hat, und ich werde wieder viel unterwegs sein. Nebst meinen Malreisen mache ich Vorführungen oder Workshops an verschiedenen Orten, andere aktuelle Termine sind auf meiner Homepage zu finden. Seit einiger Zeit schreibe ich, wie bereits erwähnt, für die Zeitschrift „Palette & Zeichenstift“ die Rubrik „Tipps und Ideen“ für die Aquarellmalerei.

8) Uns würde noch Ihre Sicht beim Malen interessieren. Ist eine Skizze wichtig für Sie, bevor es los geht? Wann ist Ihrer Meinung nach ein Bild fertig?

Obwohl ich mich nicht immer daran halte, aber eine Skizze finde ich schon sehr wichtig, beim unüberlegten Drauflosmalen hängt viel vom Zufall ab. Auch wenn man immer wieder vom impulsiven Malen ohne Plan hört, das kann nur gelingen, wenn man (durch viel Erfahrung) intuitiv eine Idee vor Augen hat. Grundsätzlich sollte man sich erst Gedanken zu Bildidee und -gestaltung machen, ansonsten läuft man Gefahr, die Natur zu kopieren und die Komposition zu vernachlässigen. Bei der kreativen Phase der Bildfindung geht es darum, die wichtigsten Bildzeichen zu entdecken und sie in einen malerischen Prozess zu integrieren, der die eigene Empfindung reflektiert. Normalerweise beginne ich mit einem einfachen Grundkonzept als Bleistift- oder Tuschskizze. Komplexe Dinge fasse ich in überschaubare Formen zusammen und achte auf eine spannende Gliederung der Bildfläche. Sehr wichtig ist die Gestaltung und Vereinfachung der Tonwerte eines Bildes. Erst durch die Beschäftigung mit einer Entwurfsstudie erhält man die notwendige Sicherheit, für freies und großzügiges Malen, ohne Vorzeichnung. Auf diese Weise gelingt die charakteristische Leichtigkeit im Aquarell. Ein Bild ist für mich spätestens dann fertig, wenn ich damit anfange, mich in überflüssigen Details zu verlieren. Sobald ich meine Grundidee angelegt habe, versuche ich zum Abschluss zu kommen. Aufwändige Überarbeitungen sind für ein Aquarell in der Regel verhängnisvoll.

9) Wie stehen Sie zu konstruktiver Kritik bei Bildern? Ein "Muss" um zu lernen oder geht es auch anders?

Kritik ist natürlich wichtig, aber es kommt immer darauf an, dass sie fachlich fundiert, konstruktiv und nicht vernichtend ist. Wenn jemand das Malen ohne Vorkenntnisse allein in Kursen lernt, ist dieser Punkt entscheidend. Es geht auch nie nur darum, ein technisch perfekter Maler oder Malerin zu sein, auch die künstlerische Sicht und Vision gehört dazu und ist ebenso wichtig. Dafür sollte ein Kursleiter nicht nur selbst gut malen können, er sollte Erfahrung haben und das Potenzial jedes Einzelnen erkennen und fördern, ansonsten wird der Lernende eher blockiert als gefördert.

10) Zum Schluss noch ein spontaner Gedanke. Über was könnte man Ihrer Meinung nach längst mal wieder in der Aquarellmalerei diskutieren?

Eine gute Frage. Meines Erachtens wird zu viel über Maltechniken, Tricks und Effekte gesprochen, auch in Büchern. So genannte Ratgeber bieten oft eher Vorlagen zum Nachmalen als grundlegendes Wissen zur Förderung individueller Begabung. Wie malt man eine Mohnblume, ein Fenster usw. oder wie kann man diese oder jene Wirkung erzielen, solche Beispiele sind nicht wirklich kreativ. Viel wichtiger ist es, sich mit der Bildidee und der Bildgestaltung zu beschäftigen: Woran erkenne ich ein gutes Motiv, wie gestalte ich ein Bild, wie reduziere ich die Natur auf das Wesentliche und wie kann ich es charakteristisch mit meinen Mittel inszenieren. Auf diese Weise kommt man weg vom Abmalen, es entstehen individuelle Aquarelle. Bei einem gut gestalteten Bild werden naturgetreue Details weitgehend überflüssig.
Noch etwas über das man diskutieren könnte, den sprichwörtlichen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Man blockiert die eigene Entwicklung, wenn man zu sehr von seiner eigene Arbeit überzeugt ist. Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt zu wenig Mut und Toleranz für kreative Experimente. In diesem Zusammenhang möchte auch ich keine Ausnahme machen und einige Aquarellmaler nennen, die mich faszinieren, z.B.: Andreas Felger, Gottfried Salzmann, John Yardley, André Ficus, Morten W. Gjul. Ihre Arbeiten sind stilistisch zwar sehr unterschiedlich, aber sie verkörpern einen individuellen und künstlerischen Anspruch. Es ist befruchtend, hin und wieder etwas ganz anderes anzuschauen.

Ich bedanke mich für Ihre interessanten Fragen und wünsche den Mitgliedern der Aquarellgasse viel Freude beim Lesen.
Mit herzlichen Grüßen Gerhard Hillmayr.













Zitat: \"Die Dinge sind hier nicht immer das, was sie zu sein scheinen.\" *grins*

Semper Fi :-)

zuletzt bearbeitet 07.02.2011 18:50 | nach oben springen

RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 08.02.2011 08:09
von conny | 234 Beiträge

Hallo zusammen

Ich finde es schön, auf ein Interview von Gerhard Hillmayr zu treffen.

Als ich mich mit den Techniken und dem Malmedium Aquarell zum 1. Mal auseinandergesetzt habe, waren mir die Bücher von Herrn Hillmayr die grösste Hilfe überhaupt. (Ich besitze all seine Bücher) Wer sich intensiver mit dem Aquarell beschäftigen will und keine Zeit für einen Kurs findet, dem kann ich diese Bücher wärmstens empfehlen.

Ihm verdanke ich meine Freude am Aquarell, seine Bücher war sozusagen mein 1. Lehrer.

Gruss Conny


zuletzt bearbeitet 08.02.2011 08:10 | nach oben springen

RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 08.02.2011 09:47
von Athena | 3.466 Beiträge

Hallo Herr Hillmayr,
ich möchte mich ganz lieb für das schöne Interview bedanken, das lesen hat mir Spaß gemacht.
Mit den kreativen Bildideen stimme ich Ihnen zu, das ist wirklich eine spannende Sache. Oft stelle ich aber auch fest, das dieser Weg schwieriger ist. Wenn ich ohne Vorlage eine kreative Bildidee umsetzen möchte, stolper ich schon mal über Dinge, die ich vorher nicht gesehen habe. Im Kopf sah die Sache dann noch so gut aus. *lach* Ich denke aber das ist eine Übungssache.
Ihre Malreisen klingen toll, ländlich untergebracht zu sein hat viele Vorteile und die kleinen Gruppen beim malen ziehe ich auch eindeutig vor. So bleibt auch mehr Zeit Fragen zu stellen und sich kennenzulernen.

Sie sprechen bei Frage 10) etwas interessantes an. Viele Malbücher sind wenig kreativ und setzen sich zu sehr mit den Techniken auseinander sagten Sie, werden Sie dann ein neues Buch rausbringen?

Ihre Aquarelle, die Sie hier im Interview vorstellen, gefallen mir sehr gut. Schön locker und leicht dargestellt.


Zitat: "Die Dinge sind hier nicht immer das, was sie zu sein scheinen." *grins*

Semper Fi :-)

zuletzt bearbeitet 08.02.2011 09:52 | nach oben springen

RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 08.02.2011 17:12
von tulpe | 157 Beiträge

Ein herzliches Dankeschön für das Interview und die tollen Bilder.
Jedes gefällt mir ausgezeichnet.

tulpe

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RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 08.02.2011 22:18
von inAquarell • ( Gast )
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Hallo Athena,
es hat auch mir Spass gemacht und ich freue mich, in euerm Forum vertreten zu sein. Einverstanden, es ist nicht einfach mit den Bildideen und man findet nicht immer die beste Lösung, aber das ist doch der Reiz an der Sache. Das naturalistische Malen hat man irgendwann im Griff, ich selbst habe jahrelang in Agenturen realistische Bilder (Plakate, Illustrationen usw.) gemalt und in meiner freien Arbeit wollte ich davon weg kommen. Natürlich orientiere ich mich noch immer an der Natur, aber ich mache mir keinen Kopf, etwas genau abzubilden. Wenn ich Lust habe verfremde ich nach Belieben, auch auf die Gefahr, dass man das Motiv nicht mehr erkennt. Ich habe einfach Freude mit dem Aquarell und der Suche nach malerischen Lösungen. Wenn es mir dann noch gelingt, das Wesentliche mit wenig Aufwand spannend umzusetzen, bin ich ein glücklicher Mensch:-) Es geht mir schon auch um ästhetische Lösungen, einfach nur mal was hin malen, das kann es nicht sein.
Nein, Bücher sind im Moment keine geplant, Malen macht mehr Freude;-))
Vielen Dank auch für die netten Komplimente zu meinen Aquarellen.
Gruß Gerhard

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RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 08.02.2011 22:28
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Hallo Conny,
es freut mich, dass ich hier im Forum auf so "treue Schülerinnen" treffe. Es ist die größte Belohnung zu hören, dass man jemandem die Freude am Malen vermittelt hat! Vielen Dank, weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen.
Gruß
Gerhard

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RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 10.02.2011 16:00
von Eveline | 563 Beiträge

Hallo Herr Hillmayr,
Ihr Interview habe ich mit Freude gelesen und die Leichtigkeit Ihrer Aquarelle bestaunt. Als ich vor ein paar Jahren zu malen begann, war Ihr Buch "Aquarellmalerei" eines der ersten, das ich gekauft und dieses auch immer wieder zu Rate gezogen habe. Mich hat schon damals Ihre Malweise fasziniert!
Mit lieben Grüssen
Eveline

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RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 11.02.2011 21:12
von inAquarell • 1 Beitrag

Liebe Eveline,
vielen Dank für das Kompliment. Es freut mich immer zu hören, dass jemand mit meinen Büchern das Malen angefangen hat und diese ein Hilfe waren. Es ist der schönste Erfolg dieser Arbeit! Ich wünsche weiterhin viel Freude und gutes Gelingen.
Liebe Grüsse in die Schweiz
Gerhard

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RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 12.02.2011 12:39
von Malerin • ( Gast )
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Hallo Herr Hillmayr,
bin hier leider nur als Gast unterwegs (mangels Homepage) möchte aber die Gelegenheit ergreifen, Ihnen für das sehr interessante Interview zu danken. Die hier vorgestellten Aquarelle finde ich ausnahmslos wunderschön, sie entsprechen ziemlich genau dem wo ich einmal hin möchte mit meiner Malerei. Auch ich habe mit Ihren Büchern das Aquarellmalen begonnen und viel daraus gelernt. An dieser Stelle vielen Dank!

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RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 12.02.2011 22:13
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Hallo liebe "Malerin",
vielen Dank für Ihren netten Kommentar und das Kompliment zu meinen vorgestellten Aquarellen. Vielleicht sehen wir Sie bald auch hier als Mitglied? Wäre schön!
Ich wünsche weiterhin viel Freude mit der Aquarellmalerei.

Liebe Grüße
Gerhard

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RE: Gerhard Hillmayr

in Interview mit einem... Künstler 16.02.2011 08:59
von niwi | 1.325 Beiträge

Auch ich möchte mich ganz herzlich für das tolle Interview mit Ihnen bedanken.
Ich würde mich auch sehr freuen, Sie hier als Mitglied begrüßen zu dürfen, denn von ihreren Bildern können wir noch viel lernen.


zuletzt bearbeitet 16.02.2011 09:32 | nach oben springen


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