Ich benutze das Papier von Lana seit etwa 5 Monaten im Wechsel mit meinem geliebten Fabriano. Beide Papier sind satiniert. Hier Meine Erfahrungen:
Vorteile von Lana satiniert
1. Das Lana ist halb so teuer wie Fabriano
2. Das Papier ist schneeweiss
3. die Farben leuchten annähernd wie beim Fabriano
Nachteile von Lana satiniert
1. Das Auswaschen ist auf Lana nicht so einfach und unbekümmert durchführbar wie auf Fabriano. Beim Fabriano wird das Papier auch nach gründlichem Auswaschen nicht verletzt; Beim Lana muss man sehr vorsichtig sein, sonst leidet das Papier.
2. In letzter Zeit stelle ich fest, dass praktisch jedes 3. Blatt auf meinem Lana Block 46 x 61 Fehler aufweist. Diese Fehler bestehen aus ungenügender Verleimung, so dass das Papier die Farbe total aufsaugt und an diesen Stellen lösen sich Papierpartikel. Das ist sehr ärgelich, da man diese Fehler erst beim Aquarellieren bemerkt. Oftmals male ich 3/4 des Blattes, und beim letzten Drittel treffe ich auf solche Partien, die praktisch nicht zum Bemalen sind. Die Farben leuchten an diesen Stellen nicht und sehen aus, als ob ich mit Schleifpartie drübergefahren wäre.
Das ist sehr schade, denn ansonsten wäre es eine günstige Alternative zu dem teuren Fabriano. Und die Blätter, die diese Fehler nicht aufweisen sind herrlich zu bemalen.
Dann kenne ich auch das Lanaquarelle Papier Torchon.
Wer gerne, wie Athena und ich, auf Torchon von Guardi Artistico malt, wird von diesem Blatt enttäuscht sein. Es läuft zwar unter Torchon, doch sieht das Papier eher aus wie mattes Aquarellpapier und verhält sich auch so. Kein Hauch oder Andeutung von Torchon-Struktur.
Zum Bemalen ist es herrlich, wenn man gerne auf mattem Aquarellpapier malt. Für Landschaften ist es sicherlich sehr geeignet. Schade finde ich nur, dass das Papier eine Torchon-Oberfläche verspricht und dies absolut nicht einhält.