Zitat von smes
Hallo Frank!
Du schriebst: "Nun es gibt Ausstellungen bei denen verkauft man kaum etwas oder gar nichts. Einige hiervon sind gut für die Vita, bringen ein sehr großes Echo in den Medien und eine Vielzahl von Kontakte. "
Darf ich raten: das IPP lässt grüßen??
Eine andere Frage: Wie findet man denn eine Galerie, die Bilder von einem verkauft? Welche Vereinbarungen trifft man da so? Das interessiert mich schon länger.
Ich wünsche euch eine gute Kundschaft in Rostock.
Gruß
Saskia
Hallo Saskia,
danke für Deine Zeilen. Zu Deiner Frage, wir haben drei Ausstellungen in diesem Jahr gemacht. Hier noch mal ein paar Links.
Wir haben in der Kleinen Galerie beim NDR in Hamburg ausgestellt.
http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/0...stellungsfotos/
http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/0...0%93%C2%A0pomm/
Wir haben in der Galerie des IPP in Greifswald ausgestellt.
http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/0...eets-fine-arts/
Wir haben in der Kreisverwaltung in Doberan ausgestellt - Du erinnerst Dich 
http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/0...schnappschusse/
Bei allen diesen Ausstellungen haben wir in diesem Jahr kein Bild verkauft. Nun die ersten beiden waren wirklich für die VITA oder das EGO, auch wenn wir schon Hoffnung hatten...
Nun ja, aber obwohl sich die ersten beiden Galerien nennen, erfüllen diese Räumlichkeiten einen Teil einer guten Galerie nicht. Alle drei Ausstellungsmöglichkeiten haben ein Manko, denn die Besucher werden nach der Vernissage nicht betreut. Sprich wenn Besucher Fragen haben, egal ob zum Motiv, Maltechnik, Kaufabwicklung oder oder ... steht in dem Moment kein Ansprechpartner zur Verfügung.
Bei solchen Ausstellungen haben wir bisher zu 90% nur bei der Vernissage verkauft. Aber oft ergeben sich Monate oder sogar Jahre aus diesen Ausstellungen noch Anfragen. Die Ausstellungen sind aber für die Vita wichtig, um an andere Ausstellungsorte heran zu kommen. Idealerweise Galerien mit ständigen qualifizierten Personal oder Kunstverbänden...
Zu Deiner Frage: Wie findet man denn eine Galerie, die Bilder von einem verkauft?
Nun dieses ist wohl, die wirkliche Kunst
Wir haben auch keine Galerie als ständiger Vertretung. Hier braucht man wohl das Glück des tüchtigen
Ausstellungen machen, an renommierten öffentlichen Orten, Teilnahme an Kunstwettbewerben und Klinken putzen, Klinken putzen bis man Partner gefunden hat der, zu einem passt. Dieses ist das wichtigste. Die menschliche Seite muss genauso passen, wie die Auffassung zur Malerei und der Vermarktung.
Zu den Vereinbarungen: Nun - Wir lehnen es ab, für Ausstellungen zu zahlen oder uns irgendwo gegen Geld einzumieten. Also ist das typische der klassische Galerievertrag. Der Künstler liefert die Bilder auf Kommissionsbasis an den Galeristen. Der Galerist übernimmt die Werbung, die Vernissage und den Verkauf gegen eine Provision von 40 - 50% des Verkaufspreises. Aber hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen.... Mustergalerieverträge kannst Du bei VERDI oder den Kunstverbänden runterladen.
Nun letztendlich kommt es auf die handelenden Menschen an. In Rostock bekommt die Inhaberin 50% ohne Vernissage, ohne Presse- und Fernsehauftritt, ohne Werbung im Netz oder durch Flyer…
Dieses hatten wir alles bei den anderen drei Ausstellungen. Der Vorteil ist, die Inhaberin Frau Görß lebt vom verkauft und spricht ihre Kunden an, genauso Menschen, die sich zu ihr verirrt haben. Eine Mischung von beiden wäre ideal, aber da suchen wir auch …
Bei vielen Galerien passen wir mit der Aquarellmalerei und dem Pastell nicht rein, bei anderen stört, dass wir nicht studiert haben oder es passt menschlich die Chemie nicht. Also Klinken putzen, Kontakte nutzen so wie in jeder Branche es die Vertriebsmitarbeiter machen.
Mehr kann ich Dir nicht schreiben, oder Du musst konkreter fragen.
Beste Grüße - FRank