Interview mit einem... Künstler

Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 27.09.2010 17:02
von Athena | 3.466 Beiträge

Albrecht Engelhardt



Internet:http://www.die-goldene-pfote.de/
E-Mail:albrecht.engelhardt@gmx.de


Jetzt kommen wir zum Interview mit der goldenen Pfote, eine sehr schöne Geschichte, die dahinter steckt,
ich wünsche viel Spaß beim lesen


1) Hinter dem Pseudonym, die goldene Pfote, steckt der Aquarellkünstler Albrecht Engelhardt, dessen Katze war es jedoch,
deren Streich er den Namen zu verdanken hat. Wir würden aber gerne noch mal erfahren, wie die ganze Geschichte zustande kam.
War es nicht ärgerlich, als Cindy Dir übers Bild lief? Ihr Interesse an deinen Bildern muss sehr groß gewesen sein. ;-)


Im Jahr 2000. Ich stand am Maltisch in meinem Atelier, vor mir ein Bild auf dem ich die erste oder zweite Lasur aufgetragen hatte. Blaues Indigo stand sehr nass und wollte verteilt werden. Anscheinend wartete ich zu lange, denn meine Katze Cindy sprang mit einem Satz vom Boden, die 1,2m nach oben, genau in das Bild hinein. Ich erschrak, Cindy erschrak und flitzt quer übers Bild und hinterlässt 7 Pfotenabdrücke in Blau. Zuerst wollte ich schimpfen, aber als Katzenmensch verzeiht man seiner Katze ja fast alles. Ich sah die Pfotenabdrücke an, dann Cindy und musste lachen. Sie kam wieder zu mit und rieb Ihren Kopf an meinen. Damit war klar, das war mein Signum für die Zukunft.

2) Mittlerweile unterschreibst Du deine Bilder nicht mehr mit deinen Namen, sondern nimmst die Pfote als Erkennungszeichen.
Malst Du diese per Hand auf jedes deiner Bilder oder hast Du dafür einen Stempel?


Als Künstler mache ich die goldene Pfote natürlich von Hand, jedesmal größenmäßig angepasst. In den Anfangszeiten der goldenen Pfote gab es unter Freunden und Kritikern viel Ablehnung zu den Bildern ohne Unterschrift. Ich bin froh dabei geblieben zu sein.

3) Ich bewundere an deinen Bildern die Leichtigkeit und den fantasievollen Touch. Wie bist Du zu diesen Stil gekommen und
wo hast Du so malen gelernt?


Das was du freundlicherweise als „Leichtigkeit“ in meinen Bildern siehst ist mir noch immer viel zu hart und nicht locker genug. Es kommt immer darauf an in welcher Stufe der Entwicklung man sich befindet. Ich habe in den 90 ern viel aus Büchern versucht zu kopieren. Wenn ich diese Bücher heute ansehe, bin ich überrascht wie damals gemalt wurde und dass sich viele dieser Künstler nicht weiterentwickelt haben. Ich hatte 3 Jahre einen Lehrer, der keine Geheimnisse hatte und mir alles beibrachte was er wusste. Bald saß ich in seinen Privatkursen im eigenen Zimmer und malte meine eigenen Werke. Bezahlen musste ich da schon lange nichts mehr für Unterricht und Ratschläge. Er riet mir „mach dein eigenes Ding“ du bist längst soweit. Von da ab waren wir Freunde die gemeinsam in die Wildnis von Pyrmont fuhren um zu malen.
Besonders gern experimentiere ich. Immer wieder neues ausprobieren (nicht nur in der Malerei). Das führte dazu Dinge zu tun, die man im Kurs nicht lernt. Vor Jahren lernte ich Heinz Hofer kennen, der Blumenmaler in Europa überhaupt. Mit Ihm zusammen in der Bergen Österreichs zu malen war ein Erlebnis und hat meine Malerei bestimmt beeinflusst ohne meinen Stil zu kippen

4) In einen deiner Gespräche laß ich, das Du auf sehr ungewöhnlichen Material malst, unter anderen auch auf Pastellpapier,
das Du vorher mit Eiweiß behandelst. Warum kein Aquarellpapier, warum Pastellpapier? Magst Du uns dazu noch mal was erzählen?


Das experimentieren gilt auch für das Papier. In einer Kunstzeitschrift las ich davon Papier mit Eiweiß aufzukleben. Das musste ich natürlich ausprobieren. Es gibt insgesamt 4 Bilder die ich mit der Pressspanlatte verkaufen musste, da ich das Bild nicht mehr ablösen konnte. Es hat lange gedauert bis ich raushatte wies geht. Wenn man an einer Ecke anzieht und es hakt schon nach einen Zentimeter dann wird’s kritisch. Und so mache ich es heute:
Die Spanplatte mit Kerzenwachs einreiben. Canson Pastellpapier 100-150g mit Eiweiß auf der rauen Papierseite einstreichen und einwirken lassen. Holzplatte einstreichen und das Papier auf der Holzplatte mit einem gefalteten
Tuch sauber blasenfrei ausstreichen.
Warum das Papier:
1. Es bleibt während der ganzen Malerei glatt, egal wie viel Wasser draufsteht

2. Die Farbpigmente verteilen sich ganz anders als auf saugenden Papieren

3. Man kann mit Wasserzugabe in den verschiedenen Trockenphasen herrliche Effekte zaubern.

4. In der Nassphase kann die Farbe mittels Tempotuch fast ganz wieder abgenommen werden

5. Billig

Ich rate jedem, der es ausprobieren will zum Versuch mit einem schlechten Bild. Es kann alles passieren bis man den richtigen Dreh heraushat. Als ich Heinz Hofer kennenlernte stellte ich erstaunt fest, er hat schon immer so gemalt.

5) Für einen Kurs bei Dir, würde ich mich sehr gerne bewerben, wenn dem so wäre, was käme da auf mich zu?
Was bringst Du einen schon erfahrenen Teilnehmer bei und was sollte er an Erfahrungen mitbringen?


Ich gebe Unterricht an der VHS Langenzenn (nähe Nürnberg). Es ist eine kleine Gruppe, die ich neunmal pro Semester betreue und so langsam zur Ausstellungsreife bringe. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene Gier zum Malen muss ich bei Ihnen erkennen, dann kommt auch etwas dabei heraus.

6) Wie oft malst Du für dich und welche Motive reizen dich besonders? Oder gibt es sogar Motive, die sich aus welchen Gründen auch immer, nicht malen lassen?

Einmal die Woche male ich in der Schule. Da ich oft zwei Bilder gleichzeitig male arbeite ich das zweite vom gleichen Thema meist zuhause aus. Dann im Urlaub vor Ort meistens jeden Tag. Und natürlich wenn mich ein Thema packt.
Welches Motiv mich reizt? Es gibt kein Motiv, das man nicht reizend machen kann, wichtig ist wie man es umsetzt. Ich habe mal in einer Auftragsarbeit ein total langweiliges modernes Haus mit Fliederbusch und schmiedeeisernem Tor so aufgepeppt dass es sogar mir gefiel.

7) Tipps und Tricks zu Bildern, welche hast Du oder welche gibst Du gerne in der Aquarellmalerei weiter? Würdest Du die hier mit uns teilen?

Es ist ja eigentlich ein Handwerk von dem wir hier sprechen. Der eine kanns etwas besser der andere halt nicht. Die kleinen Tricks muss man sehen wie sie entstehen. Wenn ich z.B. beschreibe, wie in der nass in nass Malerei ein Baum am besten zum ausblühen gebracht wird, sage ich, dann die Farbe ohne Wasser aufs Papier wenn das Papier den Glanz verliert. Zu bald wird’s eine Suppe, zu spät wird’s fleckig. Erst wenn man es sieht kommt das AHA. Ein kleiner Trick für die Maler die die Perspektive nicht so beherrschen oder mögen. Zwei Glieder eines Maßstabes lösen alle Probleme der Perspektive. Z.b bei einem Haus. Senkrecht ist immer senkrecht also einen Teil des Maßstabes an die Senkrechte halten, den anderen Teil dem Dach oder der Fluchtlinie anpassen und auf das Papier übertragen.

8) Viele Aquarellkünstler schwärmen von Malreisen, ein Treffen unter Kollegen ist da selbstverständlich auch mit drin.
Hast Du auch schon an einer Reise teilgenommen oder triffst Du dich lieber in gewohnter Umgebung mit Kollegen?


Malreisen ja, aber nur wenn der Leiter um einiges besser ist als man selbst. Treffen mit Gleichgesinnten mag ich sehr gerne. Einmal im Jahr in der ersten Woche im August leite ich den Tag der Kunst im Freilandmuseum in Bad Windsheim. Da kommt alles was einen Pinsel halten kann. Am Ende des Tages diskutieren wir die Werke. Ein Tag den ich besonders schätze.

9) Bei der vorletzten Frage möchte ich Dir gerne etwas freien Spielraum lassen. Gibt es etwas, was Du uns über dich und deinen Bildern gerne erzählen möchtest? Gerne auch Erlebnisse oder Erfahrungen aus deinen Kursen.

Als ich 2000 den ersten Kurs abhielt, habe ich mit allen Schülern das Malen mit einem Visualisierungstraining begonnen. Das heißt: Augen zu, von 100 rückwärts zählen um die linke Gehirnhälfte etwas abzuschalten. An das Motiv, die Farbe, Erfahrung, Geruch abtasten Geschmack usw. denken. Erst dann wurde mit dem Malen begonnen. Leider bin ich heute der einzige der so an ein Bild herangeht. Den anderen ist die Zeit dafür zu schade „schade“.

10) Zum Schluss noch eine Frage an Cindy. Läufst Du heute immer noch gerne durch Herrchens Bilder oder ist das zuschauen schöner?

Cindy sagt: seit damals habe ich das nicht mehr gemacht. Aber wenn mein Mensch die Platten zum Trocknen am Boden auslegt, dann setze ich mich da schon drauf. Vorher wasch ich mir natürlich die Pfoten







Zitat: "Die Dinge sind hier nicht immer das, was sie zu sein scheinen." *grins*

Semper Fi :-)

zuletzt bearbeitet 05.10.2010 13:50 | nach oben springen

RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 27.09.2010 19:07
von ErnstG • ( Gast )
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Hallo Albrecht sehr gut und stellenweise auch sehr diplomatisch geantwortet!
Hoffe doch, dass ich im kommenden August etwas früher dran bin in Bad Windsheim.
Das darf ich mir nicht entgehen lassen.
Bis dahin weiters frohes Schaffen und jede Menge herrlicher Motive vor die Staffelei und hier ins Forum!
Gruß Ernst


zuletzt bearbeitet 27.09.2010 19:08 | nach oben springen

RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 27.09.2010 21:18
von Jutta • ( Gast )
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Hallo Albrecht,

vielen Dank für das Interview.

Eine Frage: Wie bekommst Du das Blatt nachher wieder von der Holzplatte ab? Den Tipp mit dem Eiweiß probiere ich auf jeden Fall. Mich nervt es ständig,dass sich mein Blatt wellt. Geht das eigentlich auch mit 300g Papier oder muss es dünn sein?

LG Julia

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RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 27.09.2010 22:40
von albrecht | 741 Beiträge

Hallo Julia, ich zieh das ab wie ein Pflaster.Je dicker das Papier ,desdo länger muss es eingeweicht werden,bzw.desdo dicker muss es eingestrichen werden.Lieber dünnere Papiere nehmen die sind pflegeleichter.Salü Albrecht
Rocky liegt schon wieder auf der Tastatur und lässt mich nicht schreiben

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RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 28.09.2010 10:34
von Athena | 3.466 Beiträge

Hallo Albrecht, danke noch mal für das Interview ;-)
Dein zweites Bild mit dem Baum und den Weg hier ist ja auch eine Augenweide, mir sagt das Motiv absolut zu *schwärm*
Ich habe noch ein paar Fragen an dich, die erste zu Nr. 8) Du sagst, das Du im August mit vielen eine Woche lang malst. Wie muss ich mir das vorstellen? Da ist sicher die Hölle los oder?
Ich denke, ich erwische dich lieber mal in einer ruhigen Minute *grins* So lerne ich vielleicht mehr.
Alles weitere per Mail ;-))
Die andere Frage betrifft die Nr. 9) Was genau machst Du, wenn Du 100 rückwärts zählst?
Meinst Du vielleicht, das Du dir ausreichend Zeit nimmst, die Vorlage zu planen und umzusetzen?


Zitat: "Die Dinge sind hier nicht immer das, was sie zu sein scheinen." *grins*

Semper Fi :-)

zuletzt bearbeitet 28.09.2010 10:35 | nach oben springen

RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 28.09.2010 10:51
von niwi | 1.325 Beiträge

Hey Albrecht,
vielen Dank für das Interview, es war sehr aufschlußreich und interessant.

Ich habe auch 2 Katzen und eine davon heißt auch Cindy *lach*
Aber übers Bild läuft nur meine andere Katze (Gobi) permanent, wenn ich nicht aufpasse*lach*
Also kenne ich diese Erfahrungen zur genüge. Wenn ich nicht schnell genug bin, leckt er mir auch die noch nasse Farbe vom Bild.
Na ja wem´s schmeckt?!

Eine Frage habe ich, bei den Platten wo du die Bilder aufzieht handelt es sich doch um normale Presspanplatten aus dem Baumarkt oder?


zuletzt bearbeitet 28.09.2010 11:13 | nach oben springen

RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 28.09.2010 13:44
von albrecht | 741 Beiträge

Hi Athena, zu 8.;das Freilandmuseum ist ein reisiges Gelände in dem mehrere alte Dörfer und Einzelgebäude aufgebaut sind.Jeder der an diesem Tag mit Malsachen kommt ,kann kostenlos rein. Alle suchen sich irgentwo ein -motiv und malen dort.Am Abend treffen sich alle Maler (nicht unbedingt Künstler)und stellen ihre Bilder an die Wand einer alten Kegelbahn.Da dort auch eine rustikale Wirtschaft angebaut ist ,werden die Bilder von hunderten Besuchern angesehen.Für mich ist es etwas stressig da ich mit dem Fahrrad die einzellnen Maler besuche und Kontakte pflege und aufbaue.Das Ganze findet nur an einem Tag ,am 1.oder 2. sonntag im August statt.
zu 9. durch das rückwärts zählen wird unsere linke Gehirnhälfte blockiert.Wir nähern uns dem Alphazustand.es arbeitet in erster Linie die rechte Gehirnhälfte.Jetzt ist lernen,meditieren und visualisieren wesentlich leichter zu praktizieren.Dann die Bildvorstellung,usw.Kein planen,nur ein hineinfühlen. Wenn man das mehrere Monate praktiziert hat, erreicht man den entspannten Zustand auch schon beim rückw.zählen von 10. Lies einfach im Internet mal nach unter Visualisierungstraining. Salü Albrecht

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RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 28.09.2010 13:46
von albrecht | 741 Beiträge

Hallo Niwi, stimmt .5mm stark Presspan.

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RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 29.09.2010 10:16
von kujome • ( Gast )
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Hallo Albrecht,

habe das Interview mit großem Interesse gelesen und mir so manchen Tip notiert. Vielen Dank dafür.

Gruß Jochen

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RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 30.09.2010 18:48
von FRank | 621 Beiträge

Hallo Albrecht,
danke für Dein Interview und das Bild mit der Flatline . Das mit dem Papier habe ich noch nicht kapiert, wenn Du mit dem Malen fertig bist, weichst Du es noch mal ein? Wie?
Auf jeden Fall interessant - es ist erstaunlich, was alles mit Aquarell machbar ist.

Beste Grüße - Frank


Beste Grüße - Frank
http://frankkoebsch.wordpress.com/

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RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 30.09.2010 23:11
von albrecht | 741 Beiträge

Hallo Frank ,hast Du irgendwie falsch verstanden. Das fertige Bild trocknet auf der Platte. dann wird es an einem Eck angepackt und wie ein Pflaster abgezogen. Salü Albrecht

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RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 30.09.2010 23:25
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Zitat von albrecht
Hallo Frank ,hast Du irgendwie falsch verstanden. Das fertige Bild trocknet auf der Platte. dann wird es an einem Eck angepackt und wie ein Pflaster abgezogen. Salü Albrecht


o.k. ??? Ich werde es dann mal probieren.
Danke für die Aufklärung - FRank


zuletzt bearbeitet 01.10.2010 05:40 | nach oben springen

RE: Albrecht Engelhardt

in Interview mit einem... Künstler 03.10.2010 09:38
von JoachimL • ( Gast )
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eine sehr interessante vorstellung! die art wie du dir das papier für deine aquarelle vorbereitest kannte ich noch nicht. bei größeren abmessungen und wenn man über das gesamte blatt malt ist das sicher von vorteil. wünsche weiter viel erfolg mit deinen tollen aquarellen!
lg Joachim

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